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Studiengebühren
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Willkommen beim AK Studiengebühren |
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Geschrieben von Administrator
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Dienstag, 13. November 2007 |
Studiengebühren & Verwendung |
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Diese Seite ist ganz den Studiengebühren und deren Verwendung am Romanischen Seminar Heidelberg gewidmet. Mit Einführung der Studiengebühren zum Sommersemester 2007 wurde nach Maßgabe der Vorgaben des Landes an den Instituten und Seminaren der Universitäten Baden-Württembergs eine sog. "Studiengebührenkommission" eingerichtet, die über die Verteilung der Gebühren berät. Die Kommission des Romanischen Seminars in Heidelberg verfügt somit über knapp 700.000 Euro, die "zur Verbesserung der Lehre/Lehrsituation" verwendet werden sollen.
Paralell zu der arbeitenden Kommission hat die Fachschaft einen Arbeitskreis "Studiengebühren" eingerichtet, dem alle studentischen Mitglieder der Kommission angehören und der für Auskünfte zur Verfügung steht. Dort werden ebenfalls Anträge und Vorschläge vorformuliert und diskutiert. Jeder Studierende des Romanischen Seminars ist herzlich eingeladen, sich an den Sitzungen zu beteiligen und eigene Ideen einzubringen. Termine werden auf Antrag der Studierenden ausgemacht und finden regelmäßig während des Semesters statt. Wenn ihr Lust habt euch in diesem Arbeitskreis zu engagieren, meldet euch einfach hier. Eine Arbeit in diesem Gremium bedeutet nicht automatisch, dass ihr euch darüber hinaus auch in der Fachschaft engagieren müsst.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. Februar 2010 )
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Geschrieben von Administrator
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Montag, 7. April 2008 |
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Stuttgarter Nachrichten vom 18.03.2008:
Heidelberg hortet Studiengebühren
Universität rechtfertigt sich
Heidelberg (lsw) – Auf den Konten der Universität Heidelberg haben sich zum Jahreswechsel die neu eingeführten Studiengebühren angehäuft.
„Wir prüfen, ob es bei einzelnen Fächern einen Ausgabenstau gegeben hat“, sagte der Prorektor für Lehre, Thomas Pfeiffer, am Montag. Zur Mitte des Wintersemesters war erst ein kleiner Teil der Studiengebühren abgeflossen. „Das heißt aber nicht, dass die Gelder nicht sinnvoll verplant waren.“ Nach Medienberichten hatten einzelne Fachbereiche das Geld gehortet, statt es für die Verbesserung der Lehre zu verwenden. Ein zielgerichtetes Ansparen auf größere Vorhaben müsse möglich sein, so Pfeiffer.
Die Fakultäten sollen der Universitätsleitung nun vorlegen, was sie im Sommersemester und im Wintersemester 2008/09 mit den Gebühren planen, damit die Hochschulspitze einen Überblick über die Verwendung der Gelder hat. Pfeiffer schätzt, dass die Gebühren in rund 90 Prozent der Fälle richtig verwendet wurden. Er könne „überhaupt nicht bestätigen, dass ein einziger Cent nicht sinnvoll ausgegeben wurde“.
An der Heidelberger Universität werden die Gebühren dezentral verteilt. 95 Prozent werden direkt an die einzelnen Fächer weitergeleitet, die restlichen fünf Prozent fließen in zentrale Einrichtungen der Universität, etwa die Universitätsbibliothek.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. April 2009 )
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Wie funktionieren Studiengebühren? |
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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 23. Januar 2008 |
Wie funktionieren Studiengebühren?
Wer sich nicht mit Studiengebühren beschäftigt, kommt mit ihnen nur 2 Mal pro Jahr in Kontakt, und das ist meist eine äußerst unangenehme Begegnung, da sich dann der Kontostand des eigenen Kontos rapide ins Nirwana verabschiedet. Die Devise dann - und der gute Vorsatz schließt sich an - lautet: möglichst schnell fertig werden, nichts wie weg hier! Verständlich zumal anscheinend auch die meisten KommilitonInnen ja keine Ahnung haben was mit den Studiengebühren passiert. Doch das ist kein Grund für ein beruhigtes Gewissen. Denn: Wir müssen nicht nur zahlen, wir können auch darüber bestimmen, was mit unserem schwer verdienten Geld passiert.
Stellen wir im Folgenden also kurz die Institutionen dar, die unmittelbar an der Studiengebührensache hier am Romanischen Seminar dranhängen:
- Da wären zu allererst mal wir alle zu nennen, wenn man jetzt an die Studierenden denkt. Wir zahlen fröhlich munter und brav (meistens jedenfalls) jährlich 1000,00 EUR in die Kasse.
- Als nächstes ist dann die Studiengebührenkommission (super Wort für das nächste Galgenmännchenspiel) zu nennen. Jedes Seminar hat eine, wir auch. Dort sitzen insgesamt 5 Studis, 3 "Mittelbauler" (Doktors und Lektoren) und 2 Profs.
- Schließlich ist der Fakultätsrat noch da, der als Gremium allein über die Verteilung wirklich entscheiden kann, da er im Gesetz verfasst ist und seine Beschlüsse rechstkräftig sind.
- Naja, und dann bleibt nur noch zu sagen: Ganz am Schluss stehen hoffentlich wir wieder und haben was davon.
Nachdem wir jetzt gesehen haben, welche Institutionen am Prozess beteiligt sind, wollen wir den Prozess selbst kurz untersuchen:
- Als erstes bekommt das Romanische Seminar eine jährliche Zuweisung, die sich aus der Anzahl der Studierenden am Seminar errechnet. Letztes Jahr waren es grob 700.000 EUR. Nicht schlecht, was?
- Dann passiert - ... erst mal nichts. Denn: alle am Seminar Beschäftigten und Studenten des Seminars dürfen Vorschläge machen, wohin das Geld fließen soll. Einzige Grundleitlinien dabei: Es soll entweder die Lehre selbst oder die Lehrsituation verbessern. Sozusagen der Krokantstreusel auf der Sahnehaube. Nur: Wenn keiner eine Ahnung vom Krokantstreusel hat, woher soll er dann sagen, wie er aussieht? Naja, kommt Zeit, kommt Rat! Irgendjemand lässt sich schon was einfallen.
- Wenn diese Person dann seine Idee zu Ende gedacht hat, macht er sich dran, einen Antrag hier auf diesem Portal herunterzuladen und ihn auszufüllen. Dabei sollte er schon mal eine Vorstellung von Kosten etc. haben.
- Der Antrag kann dann an die Sekretärin der Studiengebührenkommission (echt langes Wort, wir beschränken uns im Folgenden auf StudGebKom) weiterleiten.
- Dieser Antrag wird dan von der eben erwähnten StudGebKom geprüft und entweder befürwortet oder mit Begründung abgelehnt.
- Alle Anträge werden dann dem Fakultätsrat vorgelegt, der in der Regel (allein schon wegen des Zeitaufwandes) nur eine Liste zu Gesicht bekommt und diese dann bisher immer in ihrer bestehenden Form absegnet.
- Jetzt ist das meiste geschafft: Der Beschluss ist rechtskräftig. Es fehlt nur noch an der Durchsetzung - man glaubt es kaum, aber auch hier sind schon einige Anträge gescheitert, eigentlich auf der Zielgeraden also.
- Derjenige, der den Antrag gestellt hat, sollte zumindest daher ein Auge darauf haben, dass es auch wirklich gemacht wird. Einfach bei der StudGebKom-Sekretärin nachfragen.
- FERTIG!
Ihr seht: kein Hexenwerk also. Für alle, die sich bis hierher durchgequält haben gibts jetzt das ganze nochmal schön als Schaubild. Für alle die keinen Bock auf Lesen hatten: Wenn ihr das Schaubild nicht versteht, dann schaut mal in das komische Geschriebene da oben.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. April 2009 )
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