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Montag, 7. April 2008 |
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Stuttgarter Nachrichten vom 18.03.2008:
Heidelberg hortet Studiengebühren
Universität rechtfertigt sich
Heidelberg (lsw) – Auf den Konten der Universität Heidelberg haben sich zum Jahreswechsel die neu eingeführten Studiengebühren angehäuft.
„Wir prüfen, ob es bei einzelnen Fächern einen Ausgabenstau gegeben hat“, sagte der Prorektor für Lehre, Thomas Pfeiffer, am Montag. Zur Mitte des Wintersemesters war erst ein kleiner Teil der Studiengebühren abgeflossen. „Das heißt aber nicht, dass die Gelder nicht sinnvoll verplant waren.“ Nach Medienberichten hatten einzelne Fachbereiche das Geld gehortet, statt es für die Verbesserung der Lehre zu verwenden. Ein zielgerichtetes Ansparen auf größere Vorhaben müsse möglich sein, so Pfeiffer.
Die Fakultäten sollen der Universitätsleitung nun vorlegen, was sie im Sommersemester und im Wintersemester 2008/09 mit den Gebühren planen, damit die Hochschulspitze einen Überblick über die Verwendung der Gelder hat. Pfeiffer schätzt, dass die Gebühren in rund 90 Prozent der Fälle richtig verwendet wurden. Er könne „überhaupt nicht bestätigen, dass ein einziger Cent nicht sinnvoll ausgegeben wurde“.
An der Heidelberger Universität werden die Gebühren dezentral verteilt. 95 Prozent werden direkt an die einzelnen Fächer weitergeleitet, die restlichen fünf Prozent fließen in zentrale Einrichtungen der Universität, etwa die Universitätsbibliothek.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. April 2009 )
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